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13. Feb
Die

Kontrastkompression – Oder: Aus eins mach eins im Fotoladen

Baasee, PS-DRI Teaser

Es ist nicht allzu lange her, da ging in einer Newsgroup die Unterhaltung über die Vergrößerung des Kontrastumfanges von Fotos (“dynamic range increase” – DRI) von vorne los. Jemand stellte die Frage, wieso man sich überhaupt die Mühe von Belichtungsreihen machte, wenn man doch das RAW-Format zur Hand hätte.

Na ja.

Dummerweise hatte ich ein paar Tage zuvor – unabhängig und unwissend von jener Diskussion – versuchsweise ein Foto geschossen, das leider gar nicht so richtig wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war zu dunkel – und da es damit ohnehin in den Eimer gewandert wäre … was tut man nicht alles.

Jedenfalls habe ich von diesem Foto ein paar unterschiedlich belichtete Abzüge getätigt und dann Photoshop zum Fressen gegeben – mit dem Resultat, dass ich die Meldung bekam, Photoshop unterstütze die HDR-Kompression von mehreren Abzügen desselben Bildes nicht. Der Grund ist, dass es sich bei der Berechnung des Endergebnisses auf die verschiedenen Blenden oder Belichtungszeiten beruft; Jene sind allerdings bei den Abzügen logischerweise identisch. Schade eigentlich, aber nach ein wenig Tüftelei und unter Wegwerfen der Bildmetadaten ging es sogar. Danach habe ich noch partiell etwas am Kontrast fummeln und die Farbverschiebungen übertünchen müssen, aber wenigstens konnte ich das Bild damit vor der Rundablage retten.

Wenn’s wen interessiert: Aufgenommen habe ich es am Baasee in Brandenburg, bei 1/250 Sekunde und Blende 1.8 mit 50mm Brennweite (real), +0.7 LW und ISO 200. Und so schaut’s dann aus.

Baasee, PS-DRI

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