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8. Mai
Die

Linksrum …

Beklopptes Gefühl, wenn man auf seinen eigenen Blog surft um nachzusehen, ob man schon wieder etwas geschrieben hat – und es merkt.

Irgendwie vermisse ich meinen alten Schlafrhythmus: Durchzechen bis um drei, vier, dann gemütlich in die Koje schlurfen und ratzen, bis der Hahn selbst dann Kaffee und Kuchen empfängt. Stattdessen wache ich morgens um sieben Uhr auf (ohne Wecker) und vollbringe unter ärgster Anstrengung und Zuhilfenahme von Biegen und Brechen (böse) gerade mal einen Kürschlaf bis gen neun. – Das ist schon ein Bisschen Mau! Zumal ich auch nicht jeden Tag die Kraft aufbringen kann, das zu tun.
Hoffentlich bessert sich das irgendwann mal wieder.

Der dümmliche Rest ist warten, warten und warten, grübeln, die Hälfte vergessen, in Rätseln sprechen (oder schöner: In Rätseln schweigen), hoffen, irre werden, den Irrsinn überspielen, im eigenen Saft garen, lachen, gehässig sein, Langeweile haben, knüfteln, kieken, nochmal grübeln, Geheimniskramen, Regenluft atmen, Verpflichtungen hassen und (noch einmal) vor Tatendrang überschäumen.

Zafón, fällt mir da ein, Der Schatten des Windes. Wo hab ich’s eigentlich?

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