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24. Aug
Fre

Das Imperium schlägt zurück, oder: Nikon zieht an

Die guten Nachrichten des Tages stapeln sich ja ohne Ende!

1. Nikon bringt eine digitale Vollformatkamera heraus. Die D3 hat mit 12 Mpix in 14bit (verarbeitet durch den neuen EXPEED-Bildprozessor) ordentlich Haare unter den Ärmchen und kann zwischen Vollformat, 5:4- und DX-Format umgeschaltet werden. In letzterem arbeitet sie mit maximal 5 MPix, aber selbst das lässt sich verkraften. Sie hat einen 51-Punkt Autofokus, schießt bis zu 9 Bilder die Sekunde mit 64 Bildern in Folge, auf Compact Flash in bis zu zwei Slots. Kostenpunkt: Um die 5200 Euro. (Ohne Linse)
Und so sieht der kleine Scheißer aus:

Nikon D3

[Quelle: Digital Photography Review]

2. Nikon bringt den Nachfolger der herrlichen D200 auf den Markt, die D300. (Amen.) Ebenfalls auf EXPEED-Basis verarbeitet sie 12/14 MPix im DX-Format mit 14bit bei der Aufnahme und 16bit in der Verarbeitungspipeline. (Ebenso wie die D3) Der kleine Scheißer schießt 2 Mpix größere Bilder als sein Vorgänger und arbeitet mit CMOS-, statt CCD-Sensor. ISO 100 fällt etwas unter den Tisch zugunsten von mehr Sensitivität am langen Ende – 200 bis 3200 im Normalmodus bzw. 100 bis 6400 bei Boost. Pro Sekunde verarbeitete sie ein bis drei Bilder mehr (6 bis 8, abhängig von der Stromversorgung) und schafft nun 100 JPEGs am Stück, anstatt knappen 40. Der Autofokus hat nun ebenfalls 51 Felder statt 11 und das Display wurde noch einmal um ein halbes Zoll vergrößert – Live View gibt’s obendrauf. Der Sucher zeigt nun 100% des Sichtfeldes an, 5% mehr als die D200 schaffte, dazu kommt noch eine Sensorentstaubungsmechanismus. In Summe muss sich Nikon also nicht mehr vor den Canon-Modellen verstecken.
Und kosten der Spaß knappe $1800.

Nikon D300

[Quelle: Digital Photography Review]

Last but not least: Der Vollfarbsensor. Nachdem Foveon mit dem X3ja doch recht lange die Messlatte hoch hielt trudeln jetzt Informationen über einen Vollfarbsensor aus dem hause Nikon ein. Viel Text, wenig Bild, eine Menge Patente – nachzulesen in der USPTO-Datenbank.
Während Foveon auf übereinanderliegende Sensorebenen mit verschiedenen Sperr- bzw. Passfrequenzen setzt, behilft sich das Konzept der Firma Nikon mit Mikrolinsen, die den Strahlengang der einzelnen Frequenzen umleiten; Es bleibt also bei mehreren, nebeneinander liegenden Sensorfeldern wie beim klassischen Sensor, diese zusammen formen nun aber einen einzelnen Bildpunkt. Ein Schema zum Thema gibt’s ebenfalls auf dpreview.

Verheißungsvoll.
Steigert die Chance, dass ich doch noch zu einer D200 komme, ohne im Lotto gewinnen zu müssen. :)
Oh ja, und dann ist da noch dieser kleine Wicht: Das 14-24 f/2.8G. Hach ja …

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