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24. Aug
Fre

Für mich wiederentdeckt: Die Lichtfeldfotografie mit der plenoptischen Kamera

Nach langem Suchen und Raten habe ich nun per Zufall einen Link auf die Seite der Uni Stanford mit ihren Forschungsergebnissen zu einer plenoptischen Kamera gefunden. (Wenn man weiß, wonach man suchen muss, findet man erfreulicherweise allerdings recht schnell Ergebnisse.) Diese ermöglicht die Aufzeichnung eines Bildes vor Ort, sowie das nachträgliche Definieren des Schärfebereiches – anders als bei herkömmlichen Kameras, bei denen der Schärfebereich bereits zur Zeit der Aufnahme (und durch die Aufnahme) vorgegeben wird. (Auf der entsprechenden Seite der Universität gibt es ein verdeutlichendes Video)

Die Vorgehensweise dabei ist, eine normale Kamera mit einem Feld aus Mikrolinsen zu versehen, die die Lichtstrahlen aufteilen. Letztendlich misst man die Helligkeit jedes Lichtstrahls aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet diese Informationen auf – Im Grunde ist es das bekannte Prinzip, nachdem die Wackelbilder von etwa Witz- oder Werbepostkarten funktionieren (Diese zeigen bei Betrachtung aus verschiedenen Winkeln andere (oder abgeänderte) Motive; Stichwort eben Plen- oder Lentikularoptik) – Am Rechner wird dann das schlussendliche Bild erzeugt – je nach Belieben.

Der aktuelle Stand der Dinge ist wohl eine Kamera von den Ausmaßen einer handelsüblichen Spiegelreflexkamera bei der Bildqualität eines Fotohandys.

Eine Antwort zu „Für mich wiederentdeckt: Die Lichtfeldfotografie mit der plenoptischen Kamera”

  1. [...] meinen Beitrag hier noch einmal aufzugreifen: Die Zeitschrift Photographie hat in Ausgabe 12⁄2007 einen kurzen [...]