Gegen Internetzensur
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
  • Flickr Photos

    www.flickr.com
5. Dez
Mit

Still und heimlich

Ein seltsames Gefühl, wenn man nach Hause kommt und niemand da ist; Wenn nur der Rest vom Tag woanders durch die Fenster lugt und dich an der Tür begrüßt, doch sonst kein Licht oder Geräusch im Flur verweilt. Wenn Fernseher und Computer schlafen, die Deckenleuchten Pause machen und die Abendstimmung die Katzen an die Fensterbänke fesselt und man unwillkürlich still seinen Schal, die Jacke in die Ecke legt, um die Ruhe nicht zu stören, und sich zu ihnen setzt. Es ist wirklich schön; Lediglich der Schnee fehlt ein wenig.

Ein eigenartiges Gefühl; Und es ist so lange her, dass ich es fast vergessen hatte.
(Eine Schande, dass ich den Monitor einschalten muss, um diesen Beitrag zu veröffentlichen.)

2 Antworten zu „Still und heimlich”

  1. #1~tine

    ich liebe solche Augenblicke.

  2. #2~Mac

    Das leiste Knistern der Bildröhre, wenn mehrere tausend Volt nach langer Ruhe Milliarden von Ionen gegen eine fluoreszierende Scheibe schießen? Das erquickliche Quietschen der Tastaturablage unter dem Schreibtisch und das nur erahnbare, sachte Klackern der Tasten, wenn deine Finger über die Tasten gleiten?

    Oder meinste das olle Romantikgesäusel da oben? :mrgreen:

    Aber mal Spaß beiseite: Ganz sicher! Etwas irritierend, war es, und befremdlich – natürlich war alles noch genauso, wie ich es hinterlassen hatte. Und trotzdem: Schnurrende Katzen auf der warmen Fensterbank an der Heizung, die kühle Aura des Fensters, die Stille, die Dunkelheit …

    yeah.