Kühler Morgen, Sil again.
Normalerweise hätte ich bis knapp zwölfe im Bett rumgelümmelt, dösend, den Tag verstreichen lassend. Nu isses 8:47 Uhr und ich kann nicht mehr schlafen, weil – nun ja – ich von Silke geträumt habe. Irgendwie scheinen diese Träume nach einem ähnlichen Schema abzulaufen. Voraussetzung ist, dass das Schlafzimmerfenster offen ist. Ich weiß nicht ob die Frischluft dem Hirn einen Extrakick verpasst oder ob es dann morgens einfach so frisch ist, dass ich unweigerlich wach werde. Dann verhät es sich so, dass Silke in diesen Träumen stets irgendein Ziel hat; Ob es nun irgendein Regal ist oder aber ein “spezieller Ort” (dessen Bedeutung mir nach wie vor unklar ist). Und am Ende ist sie gegangen: Kein Traum spielt mit der Illusion, Silke könnte nicht tot, oder zumindest unnahbar fern sein. (Am Ende geht sie immer. Weil sie muss, weil sie denkt, dass es besser so wäre; Die Gründe variieren.)





