Gegen Internetzensur
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
  • Flickr Photos

    www.flickr.com
14. Feb
Don

Kühler Morgen, Sil again.

Normalerweise hätte ich bis knapp zwölfe im Bett rumgelümmelt, dösend, den Tag verstreichen lassend. Nu isses 8:47 Uhr und ich kann nicht mehr schlafen, weil – nun ja – ich von Silke geträumt habe. Irgendwie scheinen diese Träume nach einem ähnlichen Schema abzulaufen. Voraussetzung ist, dass das Schlafzimmerfenster offen ist. Ich weiß nicht ob die Frischluft dem Hirn einen Extrakick verpasst oder ob es dann morgens einfach so frisch ist, dass ich unweigerlich wach werde. Dann verhät es sich so, dass Silke in diesen Träumen stets irgendein Ziel hat; Ob es nun irgendein Regal ist oder aber ein “spezieller Ort” (dessen Bedeutung mir nach wie vor unklar ist). Und am Ende ist sie gegangen: Kein Traum spielt mit der Illusion, Silke könnte nicht tot, oder zumindest unnahbar fern sein. (Am Ende geht sie immer. Weil sie muss, weil sie denkt, dass es besser so wäre; Die Gründe variieren.)

Dieser Traum war trotzdem eigen. Und ich meine, Elemente des Films “The Time Machine” wiedererkannt zu haben. (Den habe ich letztens erst gesehen, daher liegt der Gedanke ohnehin nahe.) Silke und ich waren in einem Supermarkt und haben uns unterhalten, bis sie, wie bereits angedeutet, zu dem Schluss kam, mich nun verlassen zu müssen, weil es eben dazu nun Zeit wäre oder “besser so” für mich wäre. (Wie gesagt, diese Worte kommen stets in dem Kontext des Todes, und dessen Verarbeitung)

Allerdings kam ich im Traum noch auf die fragwürdige Idee, zwei Taschen voll mit Kamerautensil – die volle Palette: Alle Objektive, die Kameras, jedes Bisschen Klimbim – irgendwo in einer Ecke auf einem Einkaufswagen stehen zu lassen, nur um mit Silke durch die Gegen zu laufen. Als ich zurückkam – Madame war zu diesem Zeitpunkt schon wieder allein unterwegs – fand ich mich natürlich beklaut. Die Polizei war schnell da, einzig der ermittelnde Polizist hatte Ähnlichkeiten mit dem Ermittler aus V wie Vendetta. (Gestern Abend gesehen)
Dann kam Silke wieder mit einer Weste zurück, die über einen Stuhl hing – die Taschen waren voll mit Kram – und war völlig irritiert, dass das nicht meine Weste war, wo sie doch Westen so mag. Den Stuhl habe ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht bemerkt, aber ich war auch viel zu beschäftigt mit dem Gedanken, wer denn jetzt seine Weste vermissen würde und ob ich damit jetzt nicht selber zum Dieb geworden bin. (Ich stelle hiermit außerdem für mich selbst fest, dass dies der erste Traum ist, in dem Silke nach ihrem Verschwinden zurück kommt) Bemerkenswert, wenngleich fast beiläufig, wäre da noch der Umstand, dass Madame dem Polizisten die Hand reichte, dieser sie aber ignoriert hat. Ich kann mich erinnern, dass die beiden Ermittler damals bei uns in der Bude aber auch nur bedingt dazu in der Stimmung waren, insofern kann das durchaus daher rühren.

Ich erinnere mich noch, dass ich noch etwas über die Preise der Versicherungen gezetert habe. Gegen Ende hin wurde es also wie üblich skurril, und viel länger hat es auch gar nicht gedauert, bis ich aufgewacht bin.

Nun ist es 9:45 Uhr und ich will mir am Liebsten wieder die Decke über den Kopp ziehen und abschalten.
Na mal sehen.

2 Antworten zu „Kühler Morgen, Sil again.”

  1. #1~petronella

    Ich komm’ zwar nicht dahinter, wer oder wo Silke ist – aber V wie Vendetta habe ich erstaunlicherweise gestern Vormittag geguckt. Studentenleben halt… :roll:

  2. #2~tine

    >>Bemerkenswert, wenngleich fast beiläufig, wäre da noch der Umstand, dass Madame dem Polizisten die Hand reichte, dieser sie aber ignoriert hat<<
    Bei diesen Worten musste ich lächeln, weil ich das Bild, wie sie Leuten die Hand entgegengestreckt hat, vor Augen hatte. Strange, wie solche Dinge immer mal wieder aus der Errinnerung hochkommen..