Gegen Internetzensur
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
  • Flickr Photos

    www.flickr.com
16. Mrz
Son

Na denn: Mahlzeit!

Spamkiller.

Hatte auch schonmal überlegt, sowas selber zu schreiben. Irgendwie hab ich das Projekt dann aber aus den Augen verloren. Ein Mechanismus zum Abwürgen eines Crawlers wäre IMHO sinnvoll, sonst kann man das als Houser ja wirklich nicht mehr zahlen. Oder man macht das über eine DDNS-gebundene Seite.

Verrückte Ideen tun sich mir auf.

3 Antworten zu „Na denn: Mahlzeit!”

  1. #1~Balu

    Hm, auf den ersten Blick sehe ich da zufällig generierte Listen mit Mails. Was passiert, wenn dabei zufällig auch mal eine existierende Domain bei erwischt wird?

    Ich halte da nicht viel von.

    Den Spammern ist es egal ob Sie 1000000 oder 10000000 Mails schicken müssen. Ausserdem ist es ein Klacks, die Spider so zu programmieren, dass Adressen noch verifiziert werden.

    Besser wäre es da offizielle (Honigtopf-) Adressen zu benutzen und z.B. Blacklists mit Servern zu füllen, die an diese Adressen Mails verschicken. So macht es z.B. das nIXspam-Projekt der IX

  2. #2~Mac

    Die Wahrscheinlichkeit, dass sowohl Domainname, als auch Anschrift selbst korrekt sind, halte ich für recht unwahrscheinlich; Nichts desto trotz verstehe ich den Einwand durchaus. Das “Problem” das ich bei der Honigtopf-Variante sehe ist das, dass es für einen aktiven Spammer sehr viel einfacher ist, eine Blacklist für dreihundert Honeypots zu führen als eine über zigmillionen falsche Adressen – und was die Adressen angeht: Jede Mail kostet ihre Zeit, und Bandbreite. (Sehe ich da was falsch?)

    Mit nIXSPam hatte ich bisher nur soviel zu tun, als dass ich ihre Hashliste in meinen assassin gefüttert habe; Ich werd mir das nochmal genauer ansehen.

  3. #3~Balu

    Du vergisst die Catchall-Konten. Viele unserer Kunden haben noch solche Postfächer, weil sie meinen, dass ihnen sonst vielleicht Mails verloren gehen, wenn jemand an ifno@example.com schreibt (statt info). (Und werden dementsprechend zugespammt…)

    Da würden dann alle Adressen angenommen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit wirklich sehr gering.

    Um Zeit und Bandbreite machen sich die Spammer glaube ich keine Gedanken mehr. Bei der Power, die die in ihren Botnetzen haben, machen ein paar Millionen Adressen den Kohl auch nicht fett…

    Ich bemerke hier z.B. seit längerem Versuche, Mails an infod@…, infodd@… oder nfo@… zuzustellen. Da haben die Spammer wohl mal Probleme mit Ihren Datenbanken gehabt. Bereinigt wurde das aber offensichtlich nie.

    Und wie gesagt ist es ein Klacks, dem Crawler beizubringen, dass er schnell noch eine Zustellung an das Postfach probiert und die Adresse nur annimmt, wenn der Server keinen “User unknown” schickt.