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6. Dez
Sam

hai://lol.wtf.omg/k/thx.bai

Die besten Hacker, die es je gab – geräuschlos und schnell wie Torpedos

(Quasi der Prototyp des Hackers.)

Dieser Satz schmückt das DVD-Cover des Films Downtown Torpedoes, meiner allerersten DVD und bis dato einem meiner Lieblingsfilme.

Was den Film erst so richtig besonders macht ist, sind die folgenden Szenen. Sozusagen die Manifestation jener Synopse in Bildmaterial.

Und wem das jetzt zu schnell ging, hier noch einmal zum Mitschreiben:

Sie nehmen einen Bösewicht hopps (er fällt genau genommen von einer Feuerleiter) und durchsuchen daraufhin dessen Sachen. Wie der notorische Trinker der Gruppe korrekt vermutet, befindet sich im Pass der Zielperson eine mit Geheimtinte notierte Nachricht, die durch Kontakt mit Wasser sichtbar wird. (High-Tech-Spionagezeugs halt)

Die Nachricht lautet: “X.com_html\marco“*, und, wie von seinem Kollegen korrekt erkannt wird, es handelt sich um eine Internetadresse.

Wenig später, im als Gemüselaster getarnten, mobilen Einsatzzentrum, gibt das verbleibende weibliche Mitglied des Teams (die süße Phoenix ist leider kurz zuvor kaputt gegangen und wurde fürsorglich von den Freunden im Hafenbecken versenkt … welch Ironie des Schicksals) die Adresse in ihren (state of the art-) Computer ein:

Der Text lautet: com._12.html/marco. (Beachten: Während sie munter dreintippt, passiert rein gar nichts auf dem Bildschirm) Es öffnet sich eine Internetseite mit einem Kreuzworträtsel. Verwirrung kommt auf, sie fragt: “Was soll das sein? Ein Rätsel?”. Ihr Kollege reagiert: “Ist das die falsche Seite?”, woraufhin sie entschlossen antwortet: “Nein, ausgeschlossen.”

Und weil es so schlecht zu erkennen ist, hier eine Vergrößerung:

(Die Adresse lautet: http:/www.kkghst.com._12.html\marco)

Tja, meine Damen und Herren Scriptkiddies, von den Leuten könnt ihr wirklich noch was lernen!

Zum Abschlus dieses unzweifelhaft großartig recherchierten Artikels möchte ich Ihnen allen für Ihre Aufmerksamkeit danken und würde mich freuen, wenn ich den einen oder anderen geneigten Cineasten für dieses Meisterwerk der Filmkunst begeistern konnte.
Spaß beiseite, der Film ist gar nicht mal so übel und bei Amazon ist er hier erhältlich.

* Ich komme nicht umhin, beim Lesen von “X.com” unweigerlich an den UFO: Enemy Unknown-Nachfolger XCOM: Terror From The Deep zu denken. Interessanterweise ist einer der Soundeffekte, die der Computer der Herrschaften beim Quittieren von Tastendrücken von sich gibt, in der Tat in XCOM als Menü-Öffnungssound vertreten.

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