Gegen Internetzensur
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24. Jan
Fre

Der Blog ist auf Eis. Für die Entwicklergemeinde geht’s weiter auf widemeadows.de.

Da ich nicht mehr sonderlich viel gebloggt habe, sieht es Foto- und Gedankentechnisch dort drüben etwas mau aus. Wisster Bescheid.

15. Mai
Fre

Per heute unterstützt dieser Blog das Project Honey Pot, ein Projekt zur Bekämpfung von Email-Spam.

Das Prinzip kennt man ja: Man schreibt seine Emailadresse irgendwo hin, ein Crawler kommt vorbei, drei Tage später kriegt man einhundert Viagra-Mails die Stunde. Aber Leben und Leben lassen, sage ich immer, und wenn so ein Crawler Appetit auf Emailadressen hat, dann soll er eben welche kriegen, bis er die Hacken hochklappt. – Das ist das Prinzip des Honeypots. Die Emailadressen werden überwacht und die entsprechenden Sender beziehungsweise Mailhosts registriert. Dadurch erhält man recht zügig eine Liste von aktuellen Spam-Versendern und kann angemessen darauf reagieren. (Sie etwa sperren.)

Das Project Honey Pot ermöglicht verschiedene Dinge. Im einfachsten Fall bekommt man als Blogbetreiber einen Link auf einen Honeypot geschenkt. Diesen Link bindet man dann (für den normalen Besucher unsichtbar) in seine Webseite ein und hat etwas für die Welt getan. Man kann auch einen Schritt weitergehen und einen eigenen Honeypot in Form eines Skriptes aufsetzen (PHP, Python, ASP, alles) – auch dieses bekommt man vom Projekt gespendet und muss nicht viel mehr tun als es auf den eigenen Server zu laden und einzubinden. (Karma +20)
Oder man dreht als Domainbesitzer völlig am Rad und spendet gleich eine ganze Subdomain, bzw. deren MX-Eintrag. Die Subdomain funktioniert dann als Mailhost-Weiterleitung für das Projekt und kann für andere Honeypots verwendet werden; So würden dann Emails der Form schubidu@subdomain.deinblog.de die Crawler dieser Welt füttern.

Sobald man am Projekt teilgenommen hat, kann man ebenfalls den Zugang zur Echtzeit-Blacklist in Anspruch nehmen. Durch ein entsprechendes Apache-Modul ist es dann etwa möglich, aktuell kursierende Crawler direkt abzuwehren: Der Server überprüft die IP, gleicht sie gegen die RBL ab und verweigert im Falle eines Treffers den Zugriff.

Allet ganz simpel, einfach einzurichten und macht die Welt zu einem besseren Ort. :)projecthoneypot.org.

An dem Link klebt meine Referrer-ID. Die Textdatei sagt zum Thema: “Use the linking code [...] so you’ll get credit for people who sign up for Project Honey Pot after being referred from your site”. Ich stehe diesbezüglich auf dem Schlauch. Das Ganze kostet jedenfalls nix und generiert auch keine Kohle. Wer sich ohne besser fühlt, kann das Anhängsel gerne auch übergehen.

31. Mrz
Die

Version 0.3 r2 des WordPress-Themes mit voller MediaRSS-Unterstützung für das Mosaik und einigen Bugfixes.

Download auf Sourceforge.

27. Jan
Die

Nachdem ich ja letztens mit DirectX.Capture gespielt habe, war dieses Mal die PortVideo-Bibliothek dran. Auf den Projektseiten ist leider ein wenig dünne Luft, die letzten Änderungen scheinen so um die vier Jahre her zu sein. Aber weil einen das ja bekanntlich nicht abhalten sollte, habe ich mich mal eben ein paar Minuten damit beschäftigt.

PortVideo .NET

So von 23°° bis 7°° Uhr, wie man an den Augenringen sieht. :)

Und nun der Teil, der möglicherweise interessanter ist als mein Doppelleben als Waschbär: Der Wrapper ist in C++/CLI geschrieben und damit vermutlich nur unter Windows lauffähig. PortVideo selbst greift auf SDL und auf DSVideoLib zurück, konsequenterweise müssen beide Bibliotheken zur Hand sein. Projektquellcode vorerst auf Anfrage; Ich sehe aber zu, dass ich das Ganze nach SourceForge bekomme – idealerweise als Teil des alten PortVideo-Projektes.

Und nu, liebe Leute, gehe ich aber mal sowas von gekonnt Schafe zählen.

Nachtrag: Das mit SourceForge könnte ein bisschen dauern, daher hier der vorläufige Standzum Download. Das Archiv beinhaltet nebst vorkompilierter Assembly ein in C# geschriebenes Beispielprogramm (siehe Screenshot), sowie die benötigten SDL- und DSVideoLib-DLLs. Download: PortVideo SDL .NET. Lizenz ist der Einfachheit halber GPLv2.

22. Jan
Don

Mal eben in die DirectX.Capture-Library getaucht und nach nicht ganz ner Minute nen ersten Erfolg verbucht.

QuickCam Pro 9000 in C# via DirectX.Capture Library

Da krieg ich ja direkt wieder Hoffnung, dass das mit der Bildverarbeitung doch noch klappt.