Gegen Internetzensur
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
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9. Mai
Sam

Aktueller Buzz: 3sat berichtet kritisch über die Internetsperre. Zu sehen in der ZDF-Mediathek.

8. Mai
Fre

Es ist halb Eins am 8. Mai 2009 und die 50000-Mitzeichner-Hürde der Petition gegen die geplante Internetzensur ist schon seit einer Weile geknackt.

Leider sind einige Einträge Unfug, also darf es dort ruhig noch etwas weitergehen. Mein Wunsch wäre ja, wenn mindestens so viele Leute zeichnen würden, wie bei den Demonstrationen gegen die Vorratsdatenspeicherung waren. Eine halbe Million? 🙂

5. Mai
Die

Spannende Live-Statistiken zum Mitfiebern bei der Anti-Zensur-Petition gibt es von Mitzeichner auf Twitter.

Mitzeichner auf Twitter: Statistiken zur Anti-Zensur-Petition in Deutschland

Als ich mich gestern so gegen 14 Uhr verewigt habe, waren es noch 800 Leute. 🙂

Wer sich noch nicht sicher ist, warum er die Petition unterstützen und mitzeichnen sollte, kann sich hier kurz und knackig in das Thema einlesen:

4. Mai
Mon

Das‘ mal ne interessante Sichtweise zum Thema leyenhafte Sperrlisten/Internetzensur:

Mal unabhängig von der Grundrechte-Diskussion […] stellt sich mir eine ganz andere Frage:

Das BKA und Frau [von der Leyen] wissen ja um die Sperrlisten aus den skandinavischen Ländern und die Inhalte der dort gehosteten Servern. Wenn wir jetzt mal ‚guten Willen‘ unterstellen, das diese Server wirklich rechtswidrige Inhalte aufweisen (egal ob Kipo oder andere Inhalte rechtswidriger Art), stellt sich mir eine wichtige Frage:

Wenn das BKA und das Familienministerium die Seite nur sperren, aber nichts gegen die rechtswidrigen Inhalte unternehmen, machen sie sich meiner Ansicht nach der Strafvereitelung (§ 258 StGB, im Falle des Familienministeriums) und der Strafvereitelung im Amt (§ 258a StGB, im Falle des BKAs) schuldig, da ja die rechtswidrige Tat als solches nicht verhindert bzw. adäquat durch die Strafverfolgungsbehörden verfolgt wird. Dies wird noch erschwert durch die Erstellung der Listen im geheimen Bereich.

Insofern wäre es zumindest interessant zu prüfen, ob eine entsprechende Strafanzeige auch ein gangbarer Weg wäre, das Thema mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken…

Zur Strafvereitelung gemäß § 258 wird es, denke ich, wohl nicht reichen, aber es zählt ja immerhin der Gedanke. Irgendwelche Juristen anwesend? 🙂

[zum Beitrag]

26. Apr
Son

Schnauze voll. Da der neue Von-der-Leyen-Zensurfilter ja auf DNS-Ebene ansetzt ist das auch genau die Ebene, auf der man sich wehren kann. Was mich angeht, ich bin eben auf OpenDNS umgestiegen (sorry Alice). Das kostet nichts und war um Längen einfacher als erwartet – und hier ist, wie es geht.

Schritt 1: Im Brauser deiner Wahl auf http://www.opendns.com/start gehen und den drei Anweisungen folgen.
Schritt 2: Fertig.

Klingt blöd, ist aber so. 🙂

Wenn man möchte, kann man sich ebenfalls einen (kostenfreien) Account bei OpenDNS einrichten und erhält damit Zugriff auf das Dashboard, mittels dessen man verschiedene Statistiken, Filter (z.B. gegen Kinderpornographie …) oder Shortcuts einstellen kann. Dieser Schritt ist komplett optional.

Ich selbst besuche das Netz über einen Linksys WRT54GL, auf dem die Tomato-Firmware läuft. Dort wählt man im Menü den Punkt „Basic“, dann „Network“ und gibt unter „Static DNS“ die beiden IP-Adressen 208.67.222.222 und 208.67.220.220 ein. Speichern, Verbindung trennen und neu aufbauen – Surfen per OpenDNS.

OpenDNS auf WRT54GL/Tomato

Ich habe auch ganz subjektiv den Eindruck, mein Internet ist gleich viel schöner geworden. 😉

Further Reading:

Der Tweet.